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Griese in Bad Kreuznach: Bauern und Winzer garantieren gute Lebensmittel und Erhalt der Landschaft an Nahe und im Hunsrück

02.02.2015

„Die mittelständischen Landwirtschafts- und Weinbaubetriebe sind der Garant für die Produktion guter Lebensmittel und den Erhalt der schönen Landschaft an der Nahe und im Hunsrück“, sagte Landwirtschaftsstaatssekretär Thomas Griese am Freitag bei der 59. Kreuznacher Wintertagung. Ein elementares Ziel der Landesregierung sei es deshalb, Zukunftsperspektiven für eine flächendeckende, nachhaltige und rentable Land- und Weinwirtschaft sowie attraktive ländliche Räume in Rheinland-Pfalz zu schaffen. „Bei den Verhandlungen um die Neuverteilung der europäischen Agrarmittel in Deutschland haben wir erreicht, dass die mittelständischen Betriebe höhere Prämien aus Brüssel erhalten“, so Griese. Insbesondere habe sich Rheinland-Pfalz erfolgreich dafür eingesetzt, dass die finanzielle Ausstattung des Weinsektors deutlich gestärkt werde: „Erstmals profitieren von diesem Jahr an auch unsere Winzer von den EU-Direktzahlungen“, erklärte der Staatssekretär.

Eine Gefahr für den Weinbau in Rheinland-Pfalz sieht Griese in dem geplanten Transatlantischen Freihandelsabkommens (TTIP).  „Deutschlands Weinland Nummer 1 stellt 90 Prozent des deutschen Weinexports. Damit das so bleibt, ist bei den aktuellen Verhandlungen zu TTIP besondere Wachsamkeit geboten“, so Griese. Äußerungen von Bundesminister Schmidt seien Anlass zur Sorge, dass nicht nur Sozial- und Umweltstandards, sondern auch die regionalen Herkunftsangaben gefährdet seien. „Rhine“-Wein aus Kalifornien, der den Rhein nie gesehen habe, stehe schon heute in den Regalen der USA oder Drittlandsmärkten wie China und Russland. „Wir sind uns mit den Verbänden der Weinwirtschaft sowie der Vereinigung der europäischen Weinbauregionen einig, dass die geschützten Herkunftsbezeichnungen für Wein unverzichtbar sind. Ein Mosel- oder Rheinwein – made in USA darf unseren Verbrauchern nicht aufgetischt werden“, so Griese.

Der Staatsekretär kündigte in Bad Kreuznach zudem an, sich für ein möglichst einfaches Verwaltungsverfahren bei den Rebpflanzrechten einzusetzen. Hintergrund ist ein neues EU-Genehmigungsverfahren für Rebpflanzungen, das ab 2016 gilt. Es sei ein Erfolg, dass es gemeinsam mit dem Bund gelungen sei, die völlige Freigabe der Pflanzrechte zu verhindern, so Griese. Bei Überproduktion drohe Preisverfall. Der Weinbau in den wertvollen Steillagen wäre damit gefährdet, befürchtet der Staatssekretär. Das Weinbauministerium werde sich daher dafür stark machen, die Neupflanzungen in Deutschland auf 0,5 Prozent zu begrenzen. Griese: „Außerdem wollen wir, dass das komplizierte EU-Verfahren möglichst einfach und gerecht umgesetzt wird.“

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