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NaheWeinPrinzessin Christin pflegt Museumsweinberg

26.02.2018

BAD SOBERNHEIM. Bei eisigen Temperaturen, aber strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel, war Naheweinprinzessin Christin Leydecker mit fleißigen Helfern im Einsatz, um den Rebschnitt an den 1983 gepflanzten Rebstöcken des rund 2200 Quadratmeter großen Weinbergs im Bad Sobernheimer Freilichtmuseum durchzuführen. Für die Pflege des Museumsweinbergs zeichnet eigentlich die Meddersheimer Winzergenossenschaft verantwortlich, doch für die Weinmajestät ist es ein Herzensanliegen, die Genossen bei ihrer Arbeit zu unterstützen und gleichzeitig ein wenig Werbung fürs Museums zu machen. Christin schätzt „die wunderschöne Lage des kleinen Weinbergs“, in dem auch ein ehemaliges Weinbergshäuschen aus Rehborn aufgebaut wurde. Der jüngste Arbeitseinsatz war schon nach gut zwei Stunden erledigt. Danach konnten sich die Helfer mit aromatisch duftendem, rotem Glühwein aufwärmen und die Kraft der Wintersonne genießen.

Die Winzergenossenschaft gewährleistet auch das ganze Jahr über die Pflege der Rebstöcke und der Trauben. Diese werden im Herbst gelesen, um aus einem Verschnitt der Rebsorten einen Museumswein zu keltern und im Fass reifen zu lassen. Dessen Menge ist relativ gering, weil es sich fast vollständig um alte Reben handelt, die ohnehin weniger Ertrag liefern.

Helmut Weck, der Geschäftsführer der Winzergenossenschaft, bedankte sich für die Unterstützung durch Prinzessin Christin, deren Charme das Team bei der Arbeit beflügelt habe: „So schnell waren wir noch nie fertig, und Christin war sogar als Erste hier.“ Auch Frank Mohr, der Vorsitzende des Aufsichtsrates, und sein Stellvertreter Rainer Schönheim dankte Christin für ihre tatkräftige Hilfe.

Für den Verkauf des Weines im Museumsladen zeichnet Margot Gras verantwortlich, die sich ebenfalls beim Rebschnitt in die Helferschar eingereiht hatte.

Auch Landrätin Bettina Dickes gesellte sich an ihrem freien Tag zu den fleißigen Weinbergshelfern, um diesen im Namen des Stiftungsrates für ihren fleißigen Einsatz zu danken und dafür, „dass das hier weiter so gut funktioniert“.

Bildquelle: KruppPresse

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