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Regionale Spezialitäten

Hunsrücker Zimtwaffeln:

An einem dunklen Adventsnachmittag steht vor einem lodernden Feuer ein Mann, der eine gusseiserne Form an einem langen Stiel hält. Es zischt, und als er das Eisen öffnet, steigt ein betörender Duft nach Zimt in die eisige Luft. Echte Hunsrücker Zimtwaffeln sind hauch dünn und entwickeln nur über Feuer ihren einzigartigen, urigen Geschmack.

Die gusseisernen Formen haben hier übrigens auch Tradition. Denn in der Rheinböller Hütte wurden nicht nur die filigranen Balkongeländer für die Villen des Kreuznacher Kurviertels geschmiedet, sondern auch die schönen Zimtwaffelformen.

Käse:

Kräuterreiche, hügelige Wiesen sind die Basis für das Milchhandwerk im Westen des Hunrücks. Die Produkte des Bornwiesenhof finden sich im ganzen Naheland, und man kann ein altes Handwerk modern interpretiert genießen.

Spießbraten:

Wenn man in Idar-Oberstein neben den Edelsteinen eines beherrscht, dann ist es das Grillen. Dann wabert um die Hausecken ein herzhaft-würziger Duft, der jeden zielsicher zu den Feuern führt, über denen das Nationalgericht der Edelsteinstädter brät: der Spießbraten. Kein anderes Gericht des Nahelandes ist so berühmt und wird so häufig erfolglos versucht zu kopieren. Spießbraten schmeckt eben nur in Idar-Oberstein, über Hunsrücker Holzfeuer, vom Hunsrücker Rindvieh, von Spießen mit Patina, abgelöscht mit Kirner Bier. Angst vor Zwiebeln und Knoblauch sollte man dabei nicht haben, dafür werden Sie mit einem einzigartigen und unnachahmlichen Geschmack belohnt.

Gefüllte Klöße:

Für Kinder kann ein gefüllter Kloß eine echte Herausforderung sein. Zurecht, denn die weiß-gelben Klöße mit einer Füllung aus Leberwurst und Hackfleisch sind größer als eine Männerfaust. Serviert werden sie in einem See aus heller Specksauce- für die ganz Hungrigen gibt es noch Sauerkraut. Oder man begibt sich auf eine geschmackliche Expedition und ordert Apfelmus. Seien Sie mutig und entdecken Sie die „Praline der Hunsrücker Hausmannskost“.

Forellen:

Tausend kleine Quellen entspringen den Quarzfelsen des Soonwaldes. Die Bäche durchziehen Tannenwälder bis Sie auf espengesäumten Lichtungen zu kleinen Teichen gestaut werden. Hier leben Forellen in kühlem, kristallklarem Wasser. Traditionell auf dem Grill gebraten, geräuchert, gedünstet, oder zu besonderen Delikatessen weiterverarbeitet, schmeckt man immer den Heimatteich heraus, in den mal mehr, mal weniger Tannennadeln und Espenlaub gefallen sind.

Kirner Bier:

An der Nahe flussaufwärts werden die Wälder immer dichter, aber auf den kahlen Höhen wiegt sich goldgelbe Gerste in der herb-schönen Landschaft und bringt ein charaktervolles Bier hervor. Feinherb spritzig, kalt gereift und lange gelagert, das macht ein Pils zum Kirner Pils. Die Privatbrauerei zu Füßen der Kyrburg bringt auch noch stärkere Typen hervor, zum Beispiel den stammwürzigen Schinderhannes Bock .

Wild:

Wenn die Nebel in den dunklen Tannenwäldern über den bemoosten Boden wabern und hundert verschiedenste Pilze eine Märchenlandschaft zaubern, dann ist man in der Heimat des Jägers aus Kurpfalz angekommen. Das Halali ertönt noch heute im Naturpark Soonwald-Nahe, der reich an Wild ist. Ob nun als Schinken, gebraten oder am Stück langsam gegart, die Nahe versteht sich auf unterschiedlichste Wildspezialitäten, die es vor allem im Herbst zu entdecken gilt. In den Wildkammern kann man sich ein Stück „neue Heimat“ auch mit nach Hause nehmen.

Schales:

Dibbelabbes, Schales, Döbbekuche oder Dippedotz, ob Saarland, Rheinland, Westerwald, Eifel oder Hunsrück – die Kartoffel bleibt der Protagonist. Gebraten mit Dörrfleisch oder gebacken mit Lyoner, mit Apfelmus oder Salat serviert : knusprig und bodenständig ein Stück Heimat.

Spundekäs´:

Wenn die größten Schüsseln in der Küche herausgeholt werden, und die Brezeln im Ofen schön knusprig backen, wird der treueste Freund des Weines angerührt: der Spundekäs´. Die würzige Frischkäsecreme ist ein Muss auf jedem Picknick, auf jedem Weinfest und in jeder Straußwirtschaft. Nach eigenem Rezept zubereitet, macht der unscheinbare Käse süchtig.

Handkäs´ mit Musik:

Durch die schönsten Weinbergslagen schlängelt sich der Weinwanderweg. Zur Mittagsrast tut es dann nicht nur gut, mal seine Füße in der Nahe zu erfrischen, sondern auch eine kleine rustikale Mahlzeit zu probieren. Unscheinbar kommt er daher, unschlagbar ist er im Geschmack: der „Handkäs´ mit Musik“.

Zwar ist der in Essig, Apfelwein, Öl und Zwiebeln eingelegte Sauermilchkäse eher in Hessen beheimatet, findet man ihn an der Nahe in besonderer Qualität, der hervorragend mit einem spritzigen Naheriesling harmoniert.

Zwiebelkuchen:

In der Federweißerzeit wird man schnell von der heiteren Atmosphäre in den Gutsschänken erfasst. Es herrscht fröhliches Gelächter, Gläser werden angestoßen. „Vorsicht heiß!“ , ruft es auf einmal und auf dem Tisch landet dampfend, mit goldgelbem Rand ein Zwiebelkuchen. Als leichter Begleiter passt er hervorragend zu unserem süßen Stimmungsmacher.

Warum wir den Import aus dem Elsass so schätzen? Unsere drei Lieblingszutaten sind darin verarbeitet: Sauerrahm, Speck und Zwiebeln!

Spansau:

Bunte Blätter fliegen im Herbstwind um die Hofecken und ab und zu künden kleine Rauchwölkchen davon, dass in einem schönen Winzerhof Spansau gebacken wird. Über mehrere Stunden im Ofen goldbraun und knusprig gebacken, bilden Spansau, Füllselkartoffeln, Salat und Federweißer ein festliches Herbstmenü.

Latwerge:

Damals wie heute wird Latwerge traditionell in kupfernen Waschkesseln gekocht. Das süße Zwetschgenmus, das über mehrere Stunden über der Flamme einkocht, versüßt das ganz Jahr: als Begleitung zu Quarkspeisen, als Brotaufstrich oder als Dessert.

Glanrind:

Über eine grüne Wiese laufen, die zarten Nüstern gutmütiger Kühe streicheln – kein Kindheitstraum – Wirklichkeit in den sanften Tälern des Glans. Fast wäre die Rinderrasse ausgestorben, doch sieben Bauern ist es zu verdanken, dass aus 25 verbliebenen Glanrindern heute wieder mehr als 1000 hervorgegangen sind. Die „Familienrinder“ sind streichelzahm und haben einen gutmütigen Charakter. Sie werden heute neben der Landschaftspflege auch zur Fleischproduktion gezüchtet, denn Glanrinder haben eine hervorragende Fleischqualität und haben einen geringen Koch- und Bratverlust. Die köstliche Milch von den naturbelassenen Weiden ist eine weitere Stärke der „Alleskönner“ unter den Rindern, viele Gründe also, diese seltene Rasse im wunderschönen Glantal zu entdecken.

Weitere Informationen rund um das Naheland:

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