1967-2017: 50 Jahre Naheweinzelt – Feiern mit Genuss und echten Typen

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Edelschliff 2017 wurde in der Nationalparkgemeinde Allenbach präsentiert

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Vergnügen auf zwei Rädern - 24. Rad-Erlebnistag

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12.06.2017  |  mehr ›

Bodenvielfalt des Weinanbaugebiets Nahe

Boden ist Ursprung

Das Weinanbaugebiet Nahe hat deutschlandweit die größte Bodenvielfalt und die engräumigsten Wechsel vorzuweisen. Mehr als 180 Bodenvarianten werden vermutet.

Herkunftsbezeichnungen haben im deutschen und im europäischen Weinbau eine lange Tradition und eine große Bedeutung. Auch in Deutschland wird dafür zunehmend der Begriff „Terroir“ verwendet. Die direkte Übersetzung des Wortes aus dem französischen bedeutet „Boden, Erdreich, Ursprung, Herkunft, Lage, Weinberg“. Sie greift zu kurz. Der Begriff steht für die Ganzheit der Wirkungen von natürlichen Standortfaktoren und dem Einfluss des Winzers auf den Stil eines Weines. Er umfasst Standortfaktoren wie die Bodenart, den Wasserhaushalt oder die Zahl der Sonnenscheinstunden, aber auch die Sortenwahl oder spezifische An- und Ausbauverfahren. Terroir bedeutet demnach mehr als Boden. Terroir bedeutet „die Herkunft schmecken“. Der Begriff Terroir wird daher nicht allein für Wein, sondern für eine Vielzahl von Agrarprodukten benutzt.
 

Aufgrund dieser geologischen Vielfalt nimmt die Nahe eine Sonderstellung ein: Quarz und Phorphyr, Melaphyr und Bundsandstein findet man an der mittleren Nahe. Rund um Bad Kreuznach gibt es Verwitterungsböden und Tonüberlagerungen aus Sandstein, Löss und Lehm.

Konglomerat

Konglomerat bildet imposante  Felsformationen, die das Landschaftsbild  der Nahe prägen. Als vor 280 Mio. Jahren das Naheland eine Wüste war, wurde bei den seltenen, aber heftigen Regengüssen Gesteinsschutt aus dem Hunsrück in die Naheebene geschwemmt. Dieser Schutt wurde mit der Zeit zu Konglomerat verfestigt. Der leicht erwärmbare Boden bildet im Wein feine Aromen von Pfirsich, Aprikosen und gelbem Apfel. Die langlebigen Weine bestechen durch würzige Noten, rassige Säure und intensive Mineralität. Als edelsüße Weine zeigen die Rieslinge zudem noch tropische Aromen.

Heller Sandstein

Die hellen sandigen Böden findet man besonders in den Weinbergslagen der oberen Nahe. Sie erinnern an die tropischen Klimate, die zu ihrer Entstehungszeit herrschten. An Flussufern lagerten sich weiße Strände und Sandbänke an, versetzt mit kleinen Fossilresten. Der Sand wurde mit der Zeit zu Sandstein und wurde zu einem beliebten Baumaterial. Die sandigen, trockenen Böden bringen frühreife Weine hervor, die je nach Reifestadium nach grünem Apfel, Zitrus und Stachelbeeren schmecken. Die herzhafte Fruchtsäure macht sie lebendig und zu unkomplizierten Sommerweinen, die leicht zu genießen sind.

Sand & Kies

Als ehemalige Flusskiese zeigen sie uns den früheren Verlauf der unteren Nahe. Während der jüngsten Eiszeiten rissen die Bäche der Schneeschmelze große Mengen an Gesteinsschutt mit. In jedem Sommer schnitten sich so die Bachtäler immer tiefer, sodass die älteste Kiesterasse ca. 80-100m über dem heutigen Flussniveau liegt. Die leichten Böden sind gute Wasserspeicher und bilden filigrane, lebendige Weine, die nach gelbem Apfel, Zitrone und Grapefruit duften. In Jahren mit hoher Bodenfeuchte entwickeln sich sogar Pfirsich- Aprikosenaromen, die sich dann sehr schnell entwickeln. Die spritzigen typischen Sommerweine sollten früh getrunken werden.

Phyllit

Der silbrige Phyllit glänzt nur in der Wallhäuser Region im Sonnenlicht.  Tonstein wurde in große Tiefen versenkt, wo er durch hohe Temperatur und Druck stark gefaltet und geschiefert wurde. Durch die wärmebedingte Metamorphose der Minerale entstand der glänzende Serizit. Der Riesling auf Phyllit entwickelt erst nach mehreren Monaten Aromen von grünem Apfel, Stachelbeere und Grapefruit. Der Wein zeichnet sich zusätzlich durch zwei Merkmale aus: eine betonte Fruchtsäure und eine außerordentliche Mineralität.

Roter Sandstein

Weinberge und Häuser leuchten im Raum Bad Kreuznach sandsteinrot.  Wenn der Wüstensand nach seltenen, aber starken Regenfällen im unteren Nahetal angeschwemmt wurde, entwickelten sich dort durch den Wind mächtige Dünen, die sich mit der Zeit verfestigten. Die leicht erwärmbaren Böden lassen Rieslinge betont nach gelbem Apfel, reifer Birne und Zitrus duften. Die eleganten, fruchtbetonten Weine sind sehr lebendig und geprägt durch eine rassige Fruchtsäure.

Sand & Kies

Als ehemalige Flusskiese zeigen sie uns den früheren Verlauf der unteren Nahe. Während der jüngsten Eiszeiten rissen die Bäche der Schneeschmelze große Mengen an Gesteinsschutt mit. In jedem Sommer schnitten sich so die Bachtäler immer tiefer, sodass die älteste Kiesterasse ca. 80-100m über dem heutigen Flussniveau liegt. Die leichten Böden sind gute Wasserspeicher und bilden filigrane, lebendige Weine, die nach gelbem Apfel, Zitrone und Grapefruit duften. In Jahren mit hoher Bodenfeuchte entwickeln sich sogar Pfirsich- Aprikosenaromen, die sich dann sehr schnell entwickeln. Die spritzigen typischen Sommerweine sollten früh getrunken werden.

Konglomerat

Konglomerat bildet imposante  Felsformationen, die das Landschaftsbild  der Nahe prägen. Als vor 280 Mio. Jahren das Naheland eine Wüste war, wurde bei den seltenen, aber heftigen Regengüssen Gesteinsschutt aus dem Hunsrück in die Naheebene geschwemmt. Dieser Schutt wurde mit der Zeit zu Konglomerat verfestigt. Der leicht erwärmbare Boden bildet im Wein feine Aromen von Pfirsich, Aprikosen und gelbem Apfel. Die langlebigen Weine bestechen durch würzige Noten, rassige Säure und intensive Mineralität. Als edelsüße Weine zeigen die Rieslinge zudem noch tropische Aromen.

Quarzit

Der Soonwaldquarzit tritt in besonderer Intensität an der unteren Nahe auf. Aus zunächst zu Sandstein abgelagerten Flusssedimenten entstand bei der Gebirgsbildung durch hohen Druck und Temperatur der besonders harte Quarzit. Die steinigen Böden bilden im Wein feinste Pfirsich-Aprikosen-Nuancen und gleichzeitig markante Fruchtsäuren. Der Weintyp ist der filigrane, leicht lebendige Riesling mit einer frischen Säurestruktur.

Konglomerat

Konglomerat bildet imposante  Felsformationen, die das Landschaftsbild  der Nahe prägen. Als vor 280 Mio. Jahren das Naheland eine Wüste war, wurde bei den seltenen, aber heftigen Regengüssen Gesteinsschutt aus dem Hunsrück in die Naheebene geschwemmt. Dieser Schutt wurde mit der Zeit zu Konglomerat verfestigt. Der leicht erwärmbare Boden bildet im Wein feine Aromen von Pfirsich, Aprikosen und gelbem Apfel. Die langlebigen Weine bestechen durch würzige Noten, rassige Säure und intensive Mineralität. Als edelsüße Weine zeigen die Rieslinge zudem noch tropische Aromen.

Tonschiefer

An der unteren Nahe findet man einen weißlich bis rötlichen Lehm, der gar nicht an Schiefer erinnern will. Als sich ein großes Meer im Zeitalter Devon zurückzog, legte es Schiefer frei, der danach heiß-feuchten Klimaten ausgesetzt war. Dies führte zu einer intensiven chemischen Verwitterung und aus dem harten schwarzgrauen Tonschiefer wurde ein mürbes, bunt gefärbtes Gestein. Rieslinge von diesem Boden entwickeln Aromen von Zitrone, Grapefruit und Pfirsich, hinzu kommt eine charakteristische kräutrige Note. Markant sind auch die Fruchtsäure und die Mineralität, die die langlebigen Weine schlank und filigran machen.

Roter Sandstein

Weinberge und Häuser leuchten im Raum Bad Kreuznach sandsteinrot.  Wenn der Wüstensand nach seltenen, aber starken Regenfällen im unteren Nahetal angeschwemmt wurde, entwickelten sich dort durch den Wind mächtige Dünen, die sich mit der Zeit verfestigten. Die leicht erwärmbaren Böden lassen Rieslinge betont nach gelbem Apfel, reifer Birne und Zitrus duften. Die eleganten, fruchtbetonten Weine sind sehr lebendig und geprägt durch eine rassige Fruchtsäure.

Löss

Der fruchtbare Löss findet sich an fast allen Talflanken der Nahe wieder. Während der letzten Eiszeit entwickelten sich starke Staubstürme unterhalb der Endmoränen. Die Stürme rissen die Humusschicht der Tundra mit und lagerten den fruchtbaren Staub nach hunderten Kilometern vor dem Hunsrückmassiv ab. Die reichen Böden bringen kräftige, füllige Weine hervor, bei den Aromen dominieren gelbreife Früchte wie Mirabellen und Birne. Fruchtsäuren bilden sich auf dem kalkhaltigen Boden sehr verhalten und sorgen so für zarte, harmonische Rieslinge, die sich ideal als Speisebegleiter eignen.

Porphyr

Dunkelrotbraune Felsen an der mittleren Nahe sind die Überreste mächtiger Lavaströme, die sich vor ca. 290 Mio.  Jahren ergossen. Die Lavadecken erstreckten sich über mehrere Hundert Quadratkilometer und wurden bis zu 300 m mächtig. Die leicht erwärmbaren Böden, die sich auf Porphyr entwickeln, sind sehr flachgründig und schlechte Wasserspeicher. Die Rieslinge entwickeln exotische Aromen: Mango, Honigmelone und Aprikose sind charakteristisch ebenso wie die lebendig, eleganten Fruchtsäuren. Die spätreifen Weine zeichnen sich durch ihre Mineralität und Langlebigkeit aus, edelsüß ausgebaute Rieslinge bestechen mit ihrem wunderbaren Frucht-Säure-Süße-Spiel.

Heller Sandstein

Die hellen sandigen Böden findet man besonders in den Weinbergslagen der oberen Nahe. Sie erinnern an die tropischen Klimate, die zu ihrer Entstehungszeit herrschten. An Flussufern lagerten sich weiße Strände und Sandbänke an, versetzt mit kleinen Fossilresten. Der Sand wurde mit der Zeit zu Sandstein und wurde zu einem beliebten Baumaterial. Die sandigen, trockenen Böden bringen frühreife Weine hervor, die je nach Reifestadium nach grünem Apfel, Zitrus und Stachelbeeren schmecken. Die herzhafte Fruchtsäure macht sie lebendig und zu unkomplizierten Sommerweinen, die leicht zu genießen sind.

Tonschiefer

An der unteren Nahe findet man einen weißlich bis rötlichen Lehm, der gar nicht an Schiefer erinnern will. Als sich ein großes Meer im Zeitalter Devon zurückzog, legte es Schiefer frei, der danach heiß-feuchten Klimaten ausgesetzt war. Dies führte zu einer intensiven chemischen Verwitterung und aus dem harten schwarzgrauen Tonschiefer wurde ein mürbes, bunt gefärbtes Gestein. Rieslinge von diesem Boden entwickeln Aromen von Zitrone, Grapefruit und Pfirsich, hinzu kommt eine charakteristische kräutrige Note. Markant sind auch die Fruchtsäure und die Mineralität, die die langlebigen Weine schlank und filigran machen.

Porphyr

Dunkelrotbraune Felsen an der mittleren Nahe sind die Überreste mächtiger Lavaströme, die sich vor ca. 290 Mio.  Jahren ergossen. Die Lavadecken erstreckten sich über mehrere Hundert Quadratkilometer und wurden bis zu 300 m mächtig. Die leicht erwärmbaren Böden, die sich auf Porphyr entwickeln, sind sehr flachgründig und schlechte Wasserspeicher. Die Rieslinge entwickeln exotische Aromen: Mango, Honigmelone und Aprikose sind charakteristisch ebenso wie die lebendig, eleganten Fruchtsäuren. Die spätreifen Weine zeichnen sich durch ihre Mineralität und Langlebigkeit aus, edelsüß ausgebaute Rieslinge bestechen mit ihrem wunderbaren Frucht-Säure-Süße-Spiel.

 

Bitte fahren Sie mit der Maus über die Hotspots der Karte um weitere Informationen über die jeweilige Bodenbeschaffenheit zu erhalten.

Weitere Informationen rund um das Naheland:

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