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Land will Steillagenweine stärker profilieren - Qualität aus der Steillage auf dem Etikett erkennen

07.08.2014

„Das Land will Steillagenweine stärker profilieren. Verbraucherinnen und Verbraucher können Qualität aus der Steillage künftig am Flaschenetikett ablesen“, erklärte Weinbauministerin Ulrike Höfken heute bei der Vorstellung einer neuen Verordnung zur Kennzeichnung von Weinen aus Steil- und Einzellagen in Rheinland-Pfalz. Nach dem Grundsatz „je kleiner die Herkunftsangabe, desto höher die Anforderung an den Wein“, steht ab dem Jahrgang 2014 eine Lagenbezeichnung, wie „Steillage oder Terrassenlage“ für eine besondere Qualität. So müssen diese Weine aus Riesling oder einer Burgundersorte bestehen, ein besonders hohes Mostgewicht haben und bei der amtlichen Prüfung mindestens die Qualitätszahl 3,0 erreichen. „Das hilft den Verbrauchern beim Einkauf und unterstützt die wertvollen Steillagen im Land“, so Höfken.

„Die Steillagen an Rhein, Mosel und anderen Flusstälern stehen für unsere einzigartige Kulturlandschaft. Die Weine aus diesen Lagen sind ein Aushängeschild des rheinland-pfälzischen Weinbaus“, erklärte Höfken. In den vergangenen Jahrzehnten sei die Steillagenfläche jedoch kontinuierlich zurückgegangen. Die Flächen können nur mit erhöhtem Arbeitsaufwand bewirtschaftet werden. Die erzielten Preise decken oft nicht die Produktionskosten. Langfristig seien die Steillagen aber nur zu erhalten, wenn sie wirtschaftlich attraktiv sind, so die Ministerin und erklärte: „Ich bin überzeugt, dass die neue Bezeichnungsmöglichkeit, verknüpft mit strengeren Qualitätsanforderungen, den Wert der Weine steigert und bei vielen Betrieben auf Zustimmung stoßen wird.“

Die Weinbauministerin hofft, bereits mit dem Jahrgang 2014 eine Reihe solcher Weine präsentieren zu können. Als ein nächster Schritt soll gemeinsam mit den Organisationen der Weinwirtschaft ein Kommunikationskonzept für die Qualitätsweine mit der Angabe Steillage erstellt werden.

Die neue Verordnung setzt einen gemeinsamen Beschluss aller Landtagsfraktionen um. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt den Weinbau in Steillagen in vielfältigster Weise. Dazu gehört die finanzielle Unterstützung, zum Beispiel durch Bewirtschaftungszuschüsse, Förderung von Spezialmaschinen, Umstrukturierung der Rebflächen aber auch der Förderung bei Investitionen und beim Marketing. „Wir haben uns im Rahmen der EU-Agrarreform erfolgreich dafür eingesetzt, dass die finanzielle Ausstattung des Weinsektors ab diesem Jahr deutlich gestärkt wird“, erklärte Höfken. Auf Bundes- und EU-Ebene habe sich Rheinland-Pfalz auch stark gemacht, um die Ausweitung der Rebfläche zu verhindern. In Rheinland-Pfalz setze man stattdessen auf die Qualitätsproduktion der Winzer, so die Ministerin abschließend.

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