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Weinjahrgang 2014

Im grünen Bereich

25.11.2014

Wie in den meisten deutschen Anbaugebieten setze auch an der Nahe die Vegetationsphase

mit einigem Vorsprung ein, wie beispielsweise beim Riesling, der bereits am 12. April und

damit drei Wochen früher als im Durchschnitt austrieb. Auch die gut verlaufene Rebblüte

begann noch mit einem zweiwöchigen Vorsprung, der bedingt durch einen regnerischen

August, bis zum Reifebeginn etwas zusammenschmolz. Dennoch gab es eine deutlich frühe

Lese, denn Ende August wurden die Ernteaussichten durch Starkregen und regionalen

Hagel merklich verschlechtert. Im ausgehenden Sommer freuten sich die Winzer dank einer

sehr guten Wasserversorgung über prall gefüllte Beeren. Zum Lesebeginn waren die

Trauben in weiten Teilen gesund, da es im kühlen September auch trockene Perioden gab.

Dies war insbesondere dort der Fall, wo durch gute Laubarbeit, Bodenpflege und

Pflanzenschutz einem Befall durch Botrytis vorgebeugt worden war. Auch viele

Silvaneranlagen zeichneten sich durch gesunde, ausgereifte Trauben aus. Die berüchtigte

Kirschessigfliege kam etwas später an die Nahe als in andere Gebiete, bedingte aber auch

hier teilweise eine sehr schnelle Lese bei den Rotweinsorten Frühburgunder, Regent,

Portugieser und Dornfelder. Die Spätburgunderanlagen waren weniger betroffen. Bei

insgesamt durchschnittlichen Mostgewichten und Säurewerten lag die Erntemenge mit ca.

360.000 Hektoliter elf Prozent über dem Vorjahresertrag. Die ersten Jungweine präsentieren

sich frisch und spritzig, mit gut eingebundener Säure.

Quelle: Deutsches Weininstitut

Weitere Informationen rund um das Naheland:

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