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Edelschliff und Nationalparkwein kommen vom Weingut Edelberg in Weiler bei Monzingen

15.03.2018

BAD KREUZNACH. Nach Auswertung der Ergebnisse der beiden Blindverkostungen durch eine fast 20-köpfige Jury war die Überraschung perfekt: Nicht nur der Wein für den 20. Jahrgang der Aktion „Edelschliff“ kommt aus dem Weingut Edelberg auf dem Gonratherhof (Weiler bei Monzingen), sondern auch der Nationalparkwein, der in diesem Jahr erstmals durstige Wanderer erfrischen soll. Die 1000 Flaschen Edelschliff werden mit einem trockenen 2017er Riesling gefüllt, und für die 0,5-Liter-Flaschen des Nationalparkweins wurde ein halbtrockener Müller-Thurgau favorisiert. Die Brüder Peter und Michael Ebert, 46 und 36 Jahre alt, die seit 2015 gemeinsam das Weingut „Edelberg“ auf dem Gonratherhof bewirtschaften, freuten sich über diesen Doppel-Erfolg, als sie davon erfuhren.

Die 1000 „Edelschliff“-Flaschen werden durch das Team der Asbacher Hütte (ein Betrieb der „kreuznacher diakonie“) mit einem Schmuckstück, das einen Edelstein präsentieren wird, veredelt. Um welchen Stein es sich dabei handeln wird, wird erst bei der Präsentation bekannt gegeben. Denn die Edelschliff-Aktion werde in Zusammenarbeit von Weinland Nahe und der Deutschen Edelsteinstraße durchgeführt, erklärte Nadine Poss, die Geschäftsführerin der Gebietsweinwerbung.

Familie Ebert bewirtschaftet rund 18 Hektar Rebfläche in Weiler, Meddersheim und Burgsponheim, in denen beste Steil- und Hanglagen zu finden sind. Mehr als zwei Drittel der Rebfläche sind mit Riesling und Burgundersorten bestockt, das restliche Drittel teilen sich Gelber Muskateller, Bacchus, Kerner, Gewürztraminer, Müller-Thurgau und andere Sorten. Größter Wert wird auf eine hochwertige Traubenproduktion gelegt, die komplett per Hand gelesen wird. Nach dem Motto „So viel wie nötig, so wenig wie möglich" wird die Qualität im Keller durch schonende Mostbereitung und behutsame Weinbehandlung bewahrt. Jeder Wein soll sein Terroir wiederspiegeln.

„Die Probenfolge war sehr spannend. Da waren viele tolle Weine dabei, aber am Ende kann ja nur einer der Beste sein“, beschrieb Naheweinkönigin Pauline Baumberger ihre Eindrücke, die zusammen mit ihren Prinzessinnen Julia Spyra und Christin Leydecker an der Blindverkostung teilnahm. Der Edelsteinkönigin Anna-Lena Märker sagten die halbtrockenen Bewerber für den Nationalparkwein mehr zu als die trocken ausgebauten Rieslinge. Auch Dieter Koch vom Vorstand der Deutschen Edelsteinstraße zeigte sich vom Spektrum der Weine begeistert: Die zur Verfügung stehende Auswahl mache es leicht, einen Wein für die Edelschliff-Aktion zu finden.

Weinbaupräsident Dr. Thomas Höfer lobte die durchgängig gute Qualität der Probanden: „Es gibt da keine Ausreißer mehr und die Verkostung bewegt sich auf hohem Niveau. Diese Weine sind eines Edelschliffs würdig“, attestierte er.

27 trockene Rieslinge sowie 11 halbtrockene Probanden verkostet die geladene Jury um Weinland Nahe, um den „Edelschliff 2018“ und den erstmals ausgerufenen „Nationalparkwein“ zu ermitteln.

Foto: KruppPresse

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